Die Website ist von der amerikanischenRegierung unabhängig. Es besteht die Möglichkeit, die Formalitäten ohne Mehrkosten auf der offiziellen Website abzuwickeln.

Gründe für die Ablehnung des ESTA-Antrags und Möglichkeiten

Stellen Sie gleich hier online Ihren ESTA-Antrag ohne finanzielles Risiko. Sie profitieren von einer Onlineunterstützung und bei einer Verweigerung der Genehmigung erhalten Sie eine Rückerstattung der Gebühren.

Sie möchten demnächst in die Vereinigten Staaten reisen und haben daher kürzlich einen Antrag für die elektronische Aufenthaltsgenehmigung ESTA gestellt, dieser wurde jedoch abgelehnt? Nun fragen Sie sich mit Sicherheit, welches der Grund für die Ablehnung ist und welche Möglichkeiten Sie haben, um die Reise wie vorgesehen antreten zu können. In diesem Artikel erfahren Sie, welches die wesentlichen Gründe für die Ablehnung der ESTA-Genehmigung sind und welche Lösungen sich Ihnen in diesem Fall bieten, um trotz der Ablehnung in die USA reisen zu können.

 

Sind die Gründe für die Ablehnung einer ESTA-Genehmigung in der Benachrichtigungsmail angegeben?

Wenn Sie sich diese berechtigte Frage stellen, sollten Sie wissen, dass in der Benachrichtigungsmail, die Sie als Antwort auf Ihren Antrag erhalten, niemals ein Grund angegeben ist, warum der Antrag abgelehnt wurde. Wenn Sie online die ESTA-Genehmigung beantragen, dann erhalten Sie innerhalb einer Frist von maximal 72 Stunden per E-Mail einen Bescheid, der jedoch lediglich den Status des Antrags erhält. Für den Status gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

  • ESTA-Genehmigung erteilt: Dies bedeutet, dass die Einreise in die USA genehmigt wurde. In diesem Fall müssen Sie nichts weiter veranlassen, denn die Genehmigung ist bereits mit dem elektronischen oder biometrischen Reisepass verknüpft.
  • ESTA-Genehmigung ausstehend: Dieser Status ist äußerst selten; in diesem Fall müssen die amerikanischen Behörden im Rahmen der Bearbeitung des Dossiers zusätzliche Dinge überprüfen, bevor sie entscheiden können, ob sie die Genehmigung erteilen oder nicht.
  • Reise nicht genehmigt (d. h. die ESTA-Genehmigung wurde verweigert): Dies bedeutet, dass die amerikanischen Behörden dem Antragsteller die Einreise in die USA im Rahmen des ESTA-Systems nicht gestatten.

Es liegt also an Ihnen, herauszufinden, welches der Grund für die Ablehnung ist. Dazu sollten Sie die Angaben und Antworten überprüfen, die Sie im Fragebogen des Onlineantrags gemacht haben. Sie erfahren nachfolgend, dass es zahlreiche Gründe gibt, die zu einer Ablehnung führen können. In bestimmten Fällen können Sie unter Umständen gar nicht in die USA einreisen, auch nicht mit einer anderen Genehmigung, in anderen Fällen können Sie die geplante Reise möglicherweise mit einem Visum durchführen.

 

Die ESTA-Genehmigung wird verweigert, weil die Voraussetzungen des Systems nicht erfüllt sind

Dies sind die häufigsten Gründe, die dazu führen, dass die amerikanischen Behörden die ESTA-Genehmigung verweigern. In vielen Fällen liegt dies nämlich daran, dass die Voraussetzungen, um das Programm für visumfreies Reisen überhaupt nutzen zu können, nicht erfüllt sind.

Wie Sie vielleicht wissen, wurde das ESTA-System eingeführt, um Reisenden die Formalitäten für die Einreise in die USA zu erleichtern, sodass diese kein Visum beantragen müssen. Das Verfahren kann vollständig online abgewickelt werden, dauert nur wenige Minuten und die Antwort liegt maximal 72 Stunden nach dem Absenden vor, wobei dies in der Realität bereits oft nach wenigen Stunden der Fall ist. Dieses System richtet sich jedoch ausschließlich an Reisende, welche die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllen.

  • Man muss Staatsangehöriger eines der 38 Mitgliedsländer des ESTA-Systems sein, damit man es nutzen kann. Wenn Sie aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz stammen, stellt dieser Punkt kein Problem dar.
  • Man muss einen gültigen biometrischen oder elektronischen Reisepass besitzen, wobei dieser bis zum Ende der Reise gültig sein muss, also nicht vorher ablaufen darf. Die Nummer dieses Reisepasses muss im Onlineformular für den ESTA-Antrag angegeben werden. Die meisten in Deutschland im Umlauf befindlichen Reisepässe sind heute bereits elektronische oder biometrische Pässe. Wenn Sie noch einen älteren Reisepass besitzen, kann es sein, dass Sie mit diesem keine ESTA-Genehmigung für die USA-Reise beantragen können, weil sie nicht elektronisch mit diesem Pass verknüpft werden kann.
  • Die Dauer des geplanten Aufenthalts in den USA darf einen bestimmten Zeitraum nicht überschreiten. Das ESTA-System sieht nur Aufenthalte bis maximal 90 aufeinanderfolgende Tage (also rund drei Monate) vor. Wenn Sie im Onlineantrag einen längeren Zeitraum angegeben haben, dann werden Ihnen die für ESTA verantwortlichen Behörden diese Genehmigung verweigern.
  • Der Zweck der Reise in die Vereinigten Staaten kann ebenfalls zur Ablehnung des ESTA-Antrags führen. Das System für die elektronische Reisegenehmigung gilt nur für Urlaubs- und Geschäftsreisen. Wenn Sie angegeben haben, dass Sie in diesem Land arbeiten oder studieren möchten, dann wird der Antrag todsicher abgelehnt.

Die gute Nachricht: Wenn Sie glauben, dass die ESTA-Genehmigung aufgrund eines der aufgezählten Gründe verweigert wurde – also weil Sie die Voraussetzungen für die Nutzung dieses Systems nicht erfüllen –, dann haben Sie in den meisten Fällen mit einem Visumantrag gute Chancen.

Dies gilt vor allem für Staatsangehörige von Ländern, die nicht Mitglied dieses Systems sind. Anders sieht es jedoch für Reisende aus, welche aus Ländern wie dem Iran, dem Irak, dem Sudan oder Syrien stammen, für Reisende mit einer doppelten Staatsangehörigkeit, die eine der aufgezählten Länder umfasst, sowie für Reisende, die vor nicht allzu langer Zeit eines dieser Länder besucht haben. Aus Gründen der inneren Sicherheit und der Bekämpfung des Terrorismus wird es in diesen Fällen quasi unmöglich sein, eine Aufenthaltsgenehmigung für die USA zu erhalten, sei es ESTA oder ein Visum.

Wenn Sie sich länger als 90 Tage in Folge in den USA aufhalten oder dort arbeiten bzw. studieren möchten, haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, ein für die jeweilige Situation spezifisches Visum zu beantragen.

Auch wenn Sie keinen biometrischen oder elektronischen Reisepass besitzen, können Sie ein Visum beantragen und damit in die Vereinigten Staaten reisen.

 

Andere Gründe für die Verweigerung der ESTA-Genehmigung

Abgesehen von der Nichterfüllung dieser unabdingbaren Voraussetzungen für eine ESTA-Genehmigung gibt es jedoch noch andere Gründe, die dazu führen können, dass ein Antrag abgelehnt wird. In der Folge lesen Sie, welche Punkte dies sein können.

Zum einen ist es möglich, dass die Ablehnung darauf beruht, dass Sie bereits einen ESTA-Antrag gestellt haben, der gerade geprüft wird. Wenn Sie beispielsweise beim Ausfüllen des Antrags einen Fehler gemacht haben und unmittelbar danach ein zweites Onlineformular absenden, wird lediglich der erste Antrag bearbeitet. Der zweite Antrag wird sofort abgelehnt. Ist der Fehler im ersten Antrag so gravierend, dass er ebenfalls die Erteilung der Genehmigung verhindert, wird der erste Antrag ebenfalls abgelehnt. In diesem Fall müssen Sie eine Frist von mindestens 10 Tagen verstreichen lassen, bevor Sie einen neuen Antrag absenden.

Seien Sie sich darüber im Klaren, dass der kleinste Fehler, der Ihnen beim Ausfüllen des Formulars für den ESTA-Antrag unterläuft, die Ausstellung der Genehmigung verhindern kann. Möglicherweise ist dies nur ein kleiner Schreibfehler beim Namen oder der Reisepassnummer. Wir können Ihnen daher nur empfehlen, alle Informationen und Antworten nochmals genau zu überprüfen, bevor Sie die Gebühren online bezahlen und dadurch das Formular absenden. Sobald dies erfolgt ist, können absolut keine Änderungen mehr an den Daten vorgenommen werden, und Sie müssen in diesem Fall den ablehnenden Bescheid abwarten, bevor Sie einen neuen Antrag stellen.

Ein Grund für die Ablehnung kann in den Antworten auf die Fragen liegen, mit denen abgeklärt wird, ob Sie eine Gefahr für die innere Sicherheit der Vereinigten Staaten darstellen oder nicht. Wenn Sie beispielsweise in Deutschland als mögliche Bedrohung für die nationale Sicherheit gelten, ist es logisch, dass Ihnen die Einreise auf amerikanisches Hoheitsgebiet verweigert wird. In diesem Fall werden Sie auch kein Visum erhalten, um in die USA reisen zu können.

Ein häufiger Grund für einen ablehnenden Bescheid betrifft ESTA-Anträge, die nach der Ablehnung eines Visumantrags gestellt wurden. Es ist zwar durchaus möglich, nach der Verweigerung der ESTA-Genehmigung ein Visum zu beantragen, wenn Sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Wurde jedoch bereits ein Visumantrag abgelehnt, so führt dies automatisch auch zur Verweigerung von ESTA. Wenn Sie also ein klassisches Visum beantragt haben und damit gescheitert sind, bringt es überhaupt nichts, es mit ESTA zu versuchen. In diesem Fall bleibt Ihnen nichts anderes übrig als einen weiteren Visumantrag zu stellen.

Zuletzt kann ein sogenannter « Overstay », das Überschreiten der Aufenthaltsdauer bei einem vorherigen Aufenthalt, zur Ablehnung des ESTA-Antrags führen. In diesem Fall ist die betreffende Person bereits einmal mit einer ESTA-Genehmigung in die Vereinigten Staaten gereist und hat sich dort widerrechtlich länger als die erlaubten 90 Tage aufgehalten. Die Nichteinhaltung der ESTA-Bedingungen bei einem Aufenthalt in der Vergangenheit führt unweigerlich zu einer Verweigerung des folgenden Antrags, selbst wenn man sich dieses Mal nicht länger als 3 Monate im Land aufhalten will. Diese Person wird dann als gesetzlos eingestuft und ist nicht mehr berechtigt, in das Land einzureisen. Je nach der Schwere des Vergehens, also je nach der Dauer, wie lange die zulässige Frist überschritten wurden, kann ein befristetes (6 Monate bis mehrere Jahre) oder sogar ein definitives Einreiseverbot auf amerikanisches Hoheitsgebiet verhängt werden. Selbstverständlich müssen Sie auch alle anderen Einschränkungen des Systems einhalten und sollten beispielsweise nicht versuchen, mit einer ESTA-Genehmigung in den USA zu arbeiten. Wenn Ihnen der Aufenthalt in den USA untersagt ist, erhalten Sie auch kein Visum.

 

Ist ESTA eine Garantie dafür, amerikanisches Hoheitsgebiet betreten zu dürfen?

Viele USA-Reisende gehen davon aus, dass man mit einer ESTA-Genehmigung automatisch die Garantie besitzt, amerikanisches Hoheitsgebiet betreten zu dürfen. Dies ist jedoch ein Irrtum! ESTA alleine verleiht, anders als man vermuten könnte, nicht automatisch das Recht zur Einreise in die Vereinigten Staaten. Bei der Ankunft in den USA muss jeder die Kontrolle der Einwanderungsbehörden passieren. Ein staatlicher Beamter überprüft dann den Reisepass, um zu erkennen, ob eine ordnungsgemäße Aufenthaltsgenehmigung existiert. Oft stellt er noch zusätzliche Fragen zum geplanten Aufenthalt in den Vereinigten Staaten oder zur Vergangenheit des Reisenden.

Darüber hinaus werden nach dem Zufallsprinzip weitergehende Überprüfungen durchgeführt. Insofern kann es vorkommen, dass der Beamte eine bestimmte Person einer eingehenden Befragung unterzieht. Im Rahmen einer solchen Befragung werden manchmal Fingerabdrücke genommen, das Gepäck durchsucht, alle Dokumente und Ausweispapiere mehrfach geprüft. Nur die Einwanderungsbeamten haben das Recht zu entscheiden, ob sie einer Person die Einreise gestatten oder nicht. Im Zweifelsfall sind sie berechtigt, jemand das Betreten von amerikanischem Boden zu verweigern, selbst wenn sie keine konkreten Beweise haben. In diesem Fall muss der Reisende einen Rückflug für denselben Tag oder den folgenden Tag bezahlen und die Zeit bis zum Abflug im Büro der Einwanderungsbeamten oder in einer Zelle der Einwanderungsbehörde verbringen. Da man nicht immer sofort einen Rückflug bekommt, mussten sich manche Reisende in dieser unangenehmen Situation sogar längere Zeit gedulden. Es ist nicht möglich, das Reiseziel zu ändern und in ein anderes Land zu fliegen, denn die Einwanderungsbeamten buchen ausschließlich einen Rückflug in das Herkunftsland und informieren den Reisenden lediglich über die Flugdaten und die Flugnummer. Man hat die Möglichkeit, einen einzigen Anruf zu tätigen, alle elektronischen Geräte werden während dieser Wartezeit versiegelt und aufbewahrt. Wenn Sie möchten, dass Ihr Aufenthalt in den Vereinigten Staaten gut abläuft, sollten Sie genau darauf achten, dass Sie keinerlei Probleme mit der Justiz haben.

Beim Ausfüllen des Formulars für den ESTA-Antrag dürfen Sie unter keinen Umständen falsche Angaben machen, um die Genehmigung zu erhalten, selbst wenn Sie wissen, dass eine ehrliche Antwort zu einer Verweigerung der Genehmigung führt.

 

Werden bei der Ablehnung der ESTA-Genehmigung die Gebühren zurückerstattet?

Zum Abschluss dieses Artikels gehen wir noch auf eine letzte wichtige Frage im Zusammenhang mit der Verweigerung der ESTA-Genehmigung ein. Bekanntermaßen fallen Gebühren an, wenn man online eine ESTA-Genehmigung beantragt. Wie sieht es nun aus, wenn man einen ablehnenden Bescheid auf seinen Antrag erhält?

In den meisten Fällen ist der bezahlte Betrag verloren, denn diese Gebühren werden bei einer Ablehnung niemals zurückerstattet. Allerdings gibt es einige Dienstleister, wie der Partner, den wir für Sie ausgewählt haben, die bei einer Verweigerung der ESTA-Genehmigung die bezahlten Gebühren zurückerstatten. Aus finanzieller Sicht gehen Sie bei einem solchen Anbieter also kein Risiko ein. Die Erstattung erfolgt auf das Konto, von dem die Kosten für den Antrag vor dem Absenden bezahlt wurden. Veranlassen muss man dafür nichts, alles erfolgt automatisch.

Die Tatsache, dass die Gebühren erstattet werden, ist eine gute Sache. Wie oben erwähnt, gibt es bei einer Ablehnung in vielen Fällen Möglichkeiten, um die geplante Reise in die USA trotzdem antreten zu können. Man kann beispielsweise nach Ablauf einer 10-tägigen Wartefrist nach Eingang der Benachrichtigung online einen neuen Antrag stellen, sofern die Ablehnung auf einem Fehler bei der Antragstellung beruht. In diesem Fall kann man mit den erstatteten Gebühren die Kosten für den neuen Antrag bezahlen.

Wenn man vermutet, dass der ESTA-Antrag abgelehnt wurde, weil man die unabdingbaren Voraussetzungen dieses Systems nicht erfüllt, kann man mit diesem Geld ein Visum beantragen. Wie ein ESTA-Antrag ist auch ein Visumantrag kostenpflichtig, wobei die Gebühren für ein Visum etwas höher als für ESTA liegen.

Im Endeffekt ist es also sinnvoll, einen Anbieter zu wählen, der bei Ablehnung des ESTA-Antrags die Kosten erstattet. Auf diese Weise geht man kein finanzielles Risiko ein und kann bei einem negativen Bescheid den erstatteten Betrag für einen neuen Antrag oder ein Visum verwenden. Denken Sie also daran, den ESTA-Antrag so frühzeitig zu stellen, dass Sie gegebenenfalls Zeit für einen weiteren Antrag oder einen Visumantrag haben.